20090129

Neues aus GSA

Mein gestriger Arbeitstag begann mit einer regionalen Überraschung. In meiner Nachbarschaft steht, so scheints, eine Destillerie. Und diese produziert einen Gin, der mich nachhaltig überrascht hat.
In gedenken an den Herzog der für die Gründung der Isar-Metropole verantwortlich war, wird im Herzen der Stadt ein Gin hergestellt, der geschmacklich zu überzeugen weiss, und mit rein biologisch angebauten Zutaten hergestellt wird.
Neben den üblichen Verdächtigen Kräutern und Gewürzen die einen Gin ausmachen, gibt man hier noch ein wenig Hopfen und Malz dazu, die man im puren Genuss leicht auf der Zunge spürt. Sehr interessant.
Ist er in der Nase noch recht spritig, kommt dies geschmacklich überhaupt nicht durch. Ein sehr runder Gin, der mit 45% Alkohol sehr ausgewogen ist, und als G+T zu überzeugen weiss. Einzig den Tipp, ihn mit einer Orangenzeste zu geniessen kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber vielleicht liegt das an meiner übertriebenen Affinität zu Limetten.
Wie er sich in anderen Mixgetränken macht, werd ich in den nächsten Tagen mal testen. Wo ihr ihn bekommt, und wie dieser Gin hergestellt wird, findet ihr hier:
Duke-Gin

20090128

Drambuie Bar Experience

Wieder etwas später, aber es soll hier nicht unerwähnt bleiben.
Vor etwas mehr als einer Woche fand in Fulda der von "Connaisseur" ausgeschriebene Wettbewerb um Drambuie statt, und war ein weiteres Beispiel dafür, das so ein Wettbewerb gänzlich ohne gelbe Krawatten auskommen kann, und jede Menge Spaß machen kann.
Traf man sich schon recht früh morgens im "Goldenen Karpfen" zu Fulda, ging es postwendend ins Outback, um bei Minusgraden und Schneegestöber sportlichen Ehrgeiz an den Tag zu legen. Es wurde geklettert, gelaufen, gesägt und geschossen, und am Ende wurde man mit reichlich Radler und Enzian (tolle Idee Markus) belohnt, bevor es wieder ins Hotel ging. Nach einem kleinen Snack, und für den ein oder anderen eine Runde Schlaf, wurden abends die Drinks geschüttelt, und der Jury (und der Hotelbesitzerin) zur Verkostung (der Chefin zur Entleerung) vorgesetzt. Nach einem großartigen Essen dann sie Siegerehrung, und drei glückliche, die im Mai nach Schottlang dürfen, um sich mit Seann William Scott durch die Highlands schlagen zu dürfen.
Kann hier nur für mich sprechen, aber der Tag war großartig, ein tolles Erlebnis mit witzigen Kollegen, und eine perfekte Organisation.
Vielleicht nehmen sich ja auch andere Hersteller ein Beispiel an Connaisseur oder Bacardi, und bemühen sich, in Zukunft ihre Wettbewerbe ein wenig kreativer und aufregender zu gestalten.

alkohol am arbeitsplatz


ist für uns so notwendig wie diejenigen die ihn kaufen und konsumieren um uns am leben zu halten. doch gehört derjenige, der hinter der bar arbeitet, auch dazu? ist es ok wenn der bartender mit seinen gästen trinkt? ich für meinen teil sage ja, zu deutschem wasser, und nein zum alkohol während der arbeit. und so selbstverständlich wie es klingen mag, so oft seh ich immer wieder trinkende kollegen. meiner ansicht nach sollte so was nicht sein. eines der ersten dinge die ich gelernt hab, was man hinter der bar nicht machen soll, war;

  • rauchen
  • trinken
  • essen
  • alkohol konsumieren
und ich halte mich heute noch daran. trotzdem werde ich immer wieder mit der ( so scheint es mir ) realität konfrontiert und beobachte das überall getrunken wird. egal wo ich hinsehe, überall trinken sie. im netten restaurant nebenan, im urlaubsort an der hotelbar, oder in der lieblingsbar. nun weiß ich nicht ob ich das so engstirnig sehe, und allein mit meiner meinung dasteh, oder ob es noch anderer gibt, und meine meinung teilen. ich will damit nicht sagen dass es schlimm ist mal mit einem gast, weil er einen eingeladen hat, anzustoßen, oder an silvester mit den kollegen anzustoßen. nein, ich mein, so selbstverständlich wie meinereins sein wasser trinkt, trinken andere ihr bier, oder ihren longdrink. und so was will und kann ich nicht verstehen. einerseits unterstützt das das bild das viele von unserem berufsstand haben, und andererseits, das meines erachtens nach schlimmere, befinden wir uns doch in der arbeit. und ich denke nicht dass es selbstverständlcih ist wärend der arbeit zu trinken.
warum ich das so schrecklich find? nun, ich bin ein produkt meiner erziehung und hab auch meine prinzipien nach denen ich so durchs leben schlender, und kein alkohol wärend der arbeit gehört nun mal dazu. wobei ich mich auch nicht so arg gestört fühlen würde, wenn sie es nicht mit so einer offensichtlichen wurschtigkeit vor den gästen trinken würden. ich will damit aber nicht sagen dass ein bartender der heimlich trinkt, es besser macht.
mich würde euere meinung dazu sehr interessieren ?

20090127

„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will.“


und darum, liebe leute, kauft bitte immer dort euren sprit ein wo ihr es für richtig haltet.
helmut adam beschäftigte sich seit geraumer zeit mit der thematik, ob und wie und wann man im ausland spirituosen kaufen kann, und was da der liebe zoll zu sagt. und hier hat er nun eine sehr aufschlussreiche antwort für uns alle.

20090116

GSA blog-aktion

"Es ist soweit! Nach einer Warmlaufphase, in der unsere Community eine Vielzahl guter Vorschläge erarbeitet hat, geht es nun zur Abstimmung.
Wie soll die monatliche Blogaktion der deutschsprachigen Bar-,Cocktail und Spirituosen-Blogs heißen?
An der Abstimmung könnt Ihr überall teilnehmen, wo Ihr das Abstimmungs-Widget auf einem Blog findet. Die Stimmen werden automatisch zentral zusammengeführt und ausgewertet.
Abstimmen kann und soll man nur einmal!
Das Abstimmungsprogramm registriert zu diesem Zweck Eure IP-Adresse.
Mit Hilfe Eurer Iphones oder Blackberrys zu multiplen Persönlichkeiten zu avancieren, ist nicht in Eurem (gesundheitlichen) Interesse! ;)
Die Abstimmung endet am 21.1.2008 um Mitternacht. Viel Spaß beim Abstimmen!"

20090108

Die kleinste Cocktailbar der Stadt

Nachdem man den Jahreswechsel ja nicht gemeinsam begehen konnte, da der Herr Petri die Arbeit vor das Vergnügen stellt, und ich den Weg zu seiner Schankanlage nicht mehr geschafft habe, wurde das neue Jahr gestern nochmal im kleinen Kreise und in der kleinsten Cocktailbar Münchens begossen. Ein sehr schöner Abend in einer sehr sehr schönen Bar.
Dank meines integrierten Anvigationssystems fanden wir den Weg trotz eiseskälte recht zügig, und schon vor dem betreten war ein "da wollt ich schon immer mal hin" zu hören. Ganz nebenbei, unausgesprochene Wünsche zu erfüllen gehört wohl zu meinen verkanntesten Fähigkeiten.
Nachdem wir zu viert die Bar betreten hatten, und ein platztechnisches Chaos ausgelöst hatten, wusste irgendwann auch Emanuele, woher er uns kannte, und es entwickelte sich ein toller Abend mit hervorragenden Drinks und spannenden Unterhaltungen. Und einer wirklich schönen Anekdote, über die Bar an sich, die schon der Mentor des jetzigen Betreibers in den 60ern geführt hat. Die Konzession aus den 60ern wird euch auf Nachfrage bestimmt gern einmal gezeigt.
Wer in München Lust hat auszugehen, tolle Drinks und einen Bilderbuch-Barkeeper zu erleben, dem sei der Barroom in der Milchstrasse wärmstens empfohlen. Aber erwähnt bitte unsere Empfehlung nur, wenn Ihr euch benehmen könnt, ich möchte dort glaub ich demnächst des öfteren einen Gute Nacht Drink einnehmen.
Emanuele, vielen Dank für einen tollen Abend, und Dimi, berichte mal über den Ausgang deiner Erklärungen über "beim rausgehen ist einfach die Decke über uns zusammengestürzt".

20090105

THE REMAINS


für all die, die nun so lang auf dei fotos von THE REMAINS gewartet haben, hier sind sie. ( siehe rechts, falls sie jemand noch nicht entdeckt hat )
ich hoffe es vermittelt einen kleinen eindruck von dem wundervollen und sehr lustigen abend den wir mit einigen von euch hatten.
viel spaß damit.

20081229

trend 2009, eis - die neuen blumen


wen man einer frau imponieren wollte, so schenkte man ihr blumen. so zu meiner zeit. doch hab ich es tatsächlich verschlafen, den neuen trend. direkt vor meiner nase, und doch vorbeigehuscht. wenn man heutzutage eine dame einlädt, so gibt man ihr weder blumen, noch einen drink aus. nein, man lässt ihr eis zukommen. aber nicht irgendein eis! nein nein! es muss schon was besonderes sein, schoko und vanille, oder wahlnuss und ähnliches. wichtig ist dabei natürlich dass die zwei auserwählten sorten ( denn es müssen zwei sein ) gut zueinander passen.
so passiert an einem sonntag abend in meiner arbeitsstätte. eine etwas seltsamer junger mann, hat reihenweise die damen am tresen zu einem eis eingelalden. und entgegengesetzt der erwartung an die damen sie würden freundlich, aber bestimmt ablehnen, freuten sich diese, und nahmen die einladung dankend an.
also jetzt versteh ich warum manche einfach keinen punkt landen bei frauen. kein eis, keine competition.
ich sehe vor meinem geistigen auge schon wohin das führt;
reihenweise neue eis - bars werden eröffnen, unternehmen, wie eisrop und eisoport werden aus dem boden sprießen, und das gastronomische nachtleben revolutionieren, um sich ein stück vom kuchen unter den nagel zu reißen.
magazine mit haufenweise rätzeln und gewinnspielen rund ums eis, und horoskope die einem verraten ob man eher ein macadamianuss, oder ein erdbeer typ ist.
und irgendwann, in ferner zukunft, werden wir folgenden satz so selbstverständlich von uns geben wie wir heutzutage eine bestellung am mc schalter :
weißt du, zu meiner zeit hat man sich zu besonderen anlässen wenigstens noch ne schöne portion eis geschenkt.
ich würd sagen, 2009 und seine trends kann kommen, ich bin bereit.

20081226

fröhliche weihnachten mit der weihnachtsgeschichte der sun


heute habe ich zum wiederholten male eine sehr rührende geschichte gehört die ich gern nochmal aufgreifen würde um sie mit euch zu teilen. zugleich wünsch ich allen eine gesegnete und schöne weihnachtszeit, viel glück, gesundheit und freude im herzen.

-euer karpatendimi-

und hier ist die geschichte :


Der Brief der kleinen Virginia

Vor über 100 Jahren schrieb die achtjährige Virginia O'Hanlon aus New York an die Tageszeitung "Sun" folgenden Brief:

Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der "Sun" steht, ist immer wahr. Bitte, sagen sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?

Die Sache war dem Chefredakteur Francis P. Church so wichtig, dass er selbst antwortete, und zwar auf der Titelseite der „Sun“:

Liebe Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur, was sie sehen. Sie glauben, daß es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze
Wahrheit zu erfassen und zu begreifen. Ja, Viriginia, es gibt einen
Weihnachtsmann.

Es gibt ihn so gewiß wie Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie, gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht der Kindheit,
das die Welt ausstrahlt, müßte verlöschen.
Es gibt einen Weihnachtsmann.
Sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiß, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht - was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die
Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie.

All die Wunder zu denken, geschweige sie zu sehen, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst. Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen.

Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal alle Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein. "Ist das denn auch wahr?" kannst Du fragen.
Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist beständiger. Der Weihnachstmann lebt, und ewig wird er leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er dasein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.

Frohe Weihnacht, Virginia.

Dein Francis P. Church


Der Briefwechsel zwischen Virginia O'Hanlon und Francis P. Church stammt aus
dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes Jahrhundert bis zur Einstellung der
"Sun" 1950 alle Jahre zur Weihnachtszeit auf der Titelseite abgedruckt

20081217

soll ich lachen, oder weinen ?


ich liebe mojito! das ist für die meisten hier kein geheimniss. und dass ich ihn etwas anders genieße, dürften auch schon einige wissen, doch als ich die weiten des internet durchsuchte, genau zu diesem thema, bin ich auf diesen amüsanten artikel gestoßen. aber bitte überzeugt euch selbst. die passage in gelb ist nicht der einzige part wo ich mit dem kopf schütteln musste. . . viel spaß damit.

20081215

an jedem verdammten sonntag. . .

ich hasse sonntage!das mal als erstes. ich weiß ja nicht wie es euch da draußen geht, aber bei mir ist es so, und ich sehe auch keine besserung in sicht.
das hat zum einen damit zu tun dass ich streng evangelisch erzogen worden bin, und ich deshalb eigentlich zuhause sein sollte anstatt in der arbeit, und zum anderen weil ich das gefühl hab die menschen mutieren an sonntagen zu höchst seltsamen, unfreundlichen, und durchgedrehten wesen. ich weiß nicht woran es liegt, aber viele dieser wesen scheinen alle aus der gleichen region zu kommen.woran ich das merk? na is doch klar, an der begrüßung;
-schönen guten abend ( ich )
-bier! ( der gast )
ich bin ja nett und versuch mein glück erneut. kann ja sein dass er mich einfach nicht verstanden hat.
-schönen guten abend ( ich )
-bier! ( der gast ) schon leicht irritiert. weil er wohl denkt, ich hab ihn nicht verstanden
da ich aber ein sehr geduldiger mensch bin, und auf besserung hoffe, wiederhol ich mich nochmal
-schönen guten abend ( ich )
-EIN BIER! ( der gast, in einem leicht gereizten tonfall )
und jetzt kommen wir zur königsdisziplin. entweder man zieht den schwanz ein, und bringt einfach sein bier, und lässt den guten mann denken man sei einfach nur zu blöd gewesen seine bestellung entgegen zu nehmen, oder man ziehts durch und glaubt an das gute in dem gegenüber.
-schönen guten abend ( ich, mittlerweile nur noch mit einem aufgesetzten lächeln )
und siehe da:
-oh, guten abend, entschuldigug. ich hätte gern ein bier bitte.( der gast )
- sehr gern (ich, wieder mit einem natürlichem lächeln )
nach ewigen malen einer solchen konversation, hab ich nun die lösung für dieses problem. es ist so einfach dass ich mich ärger dass mir das nicht früher eingefallen ist.
es ist ein 3 punkte plan, der ausgearbeitet wie folgt aussieht:
  1. weltmacht übernehmen
  2. alle radio und fernsehstationen an mich reißen
  3. 24 std am tag, in allen sprachen, in allen ländern verhatensregeln für gäste senden
genial oder?

doch was wäre wenn. . .
wenn diese läute nicht mehr meinen tresen besuchen würden.
wenn keiner mehr um hab zwölf uhr abend mit einer riesen flieger sonnenbrille auftaucht, sich gäste hinter vorhängen verstecken, zwei wildfremde gleichzeitig an einer frau rummachen, um die wette pfeifen mit imaginären freunden, sich inerhalb von 20 min eine halbe flasche wodka und 4 bier reinhauen und sich wundern warum man denn betrunken sei.
was wäre wenn. . .
LANGWEILIG wär es. und doch manchmal wünschenswert.
und wo wir uns grad in der weihnachtszeit befinden werd ich das wohl auch auf meinem wunschzettel vermerken.
naben all den alltäglichen sachen wie auto, haus und boot, wird ganz groß stehen:
PROFESSIONELLE GÄSTE.

20081120

just a story...

eine wundervolle frau kommt auf mich zu und betrachtet mich und meine kollegen, wie ich so da stehe, in unserem regal und nur auf den einen, aber alles entscheidenden augenblick warte.
werden wir mitgenommen? von den anderen getrennt? hoffentlich nimmt mich jemand mit der mich zu schätzen weiß. so denke ich. denn wir alle, haben eine lange reise hinter uns. auserwählt aus adams - gärten in indien und brasilien machten wir uns auf den weg mit anderen unserer gatung erhitzt und verarbeitet zu werden um in den genuss zu kommen in dieses ach so wunderbar grüne kleid zu schlüpfen, um eines tages einen menschen glücklich zu machen.
oh gott, sie sieht mich an, genau mich. ihre hand wandert langsam aber ziehlsicher in meine richtung, und ergreift meinen hals. sie drückt zu, so fest dass ich es kaum zu glauben vermag dass sie mich schätzen wird. doch ich hoffe.
sollte er das gewesen sein?
ja, da war er, der augenblick. und weil es noch nicht schön genug war, nimmt sie mich, und meinen nachbarn mit. super, ich komm hier weg und darf einen freund mitnehmen. besser gehts nicht.so dachte ich....
doch lässt sich mich rüpelhaft in einer papiertüte verschwinden, als ob sie nicht wüsste was sie an mir hat. einige kilometer weiter werden ich und mein begleiter in einen koffer gelegt und bleiben dort für einige tage liegen. super.
da war ich nun, ich besonderheit, ich erlesenes gesöff ich eingebildeter trottel ich.
in der dunkelheit des gegebenen augenblicks, mache ich mir natürlich gedanken.
schön, das ganze leben darauf gewartet einen menschen glücklich zu machen, durch mein einfaches da-sein und duch die besonderheit, die mir dieses kleid verleiht, schmeisst mich so eine dahergelaufene einfach in einen koffer und lässt mich dort in der dunkelheit warten. warten, auf jemanden der mich wohl als present zu bekommen vermag und mich mit würde und ehrenvoll behandelt. ja genau.
wohl eher einer der mich einen augenblick lang anlächelt, und sich bedankt, für das "nette mitbringsel".
darauf läuft es also hinaus.
mein leben als einzigartige frucht begonnen, jahre lang in regalen im grünen gewand verbracht, ende ich als trophäe aus fernen landen bei irgendeinem heinz.
doch so sollte es nicht kommen.
nach einer anstrengenden reise mit mehrstündiger verspätung, unzähligen unangenehmen nachbarn, wie macaroni, peanut butter und oreos. gelangte ich wieder an das licht des lebens.
überaschender weise blicken mich zwei funkelde augen an. die, zu diesen augen dazugehörigen händen nehmen mich sogleich in empfang. doch sie fassten mich anders an als die frau.
mit respekt, ja, fast schon leidenschafftlich hält er mich in den händen und sieht mich an. seine hände gleiten sanft über meine konturen hinweg und berühren dabei jede meiner ecken und kanten, und will damit sagen;
ja, du hast dein ziel erreicht. du machst mich glücklich.
wilkommen tanqueray rangpur.


ein großes dankeschön an die frau die dies mögich gemacht hat.

20081115

THE REMAINS

als erstes sei gesagt; vielen dank für euer zahlreiches kommen. es war ein sehr unterhaltsamer abend den wir mit euch verbringen durften, dafür ein herzliches dankeschön.

die anfängliche angst, man könnte nicht genug sprit dabei haben, hatte sich in dem augenblick zerschlagen als wir unser beider arsenal auf dem tresen des paders ausbreiteten und feststellten dass es einen großteil des doch recht langen tresens bedeckte. schnell aufgebaut, die bar befüllt, den standard stock gegen den unseren ausgetauscht und haufenweise t-shirts aufgehängt, um unser flüssig gold in das richtige licht zu rücken, machten wir uns dann mit einem vermouth-cocktail bereit für den abend.
für 20:00 uhr angesagt, befanden sich die ersten gäste bereits um 19:45 vor der tür und hofften auf flüssige erlösung. dem kamen wir bald nach und öffneten die pforten zu THE REMAINS.
der renner des abends (das kann man glaub ich so gagen ) war unser selbstgemachtes tonic water, dass selbstredend nur in verbindung mit bestem gin offeriert wurde. doch auch all die anderen angebotenen flüssigen mixgetränke fanden sehr großen anklang.
besonders gelobt wurden hierbei die gin basil smash varianten, sowie der emelie rose. auch die caipi revolution fand einige abnehmer.
eine sehr ausgelassene stimmung machte sich nach den ersten paar runden breit und veranlasste wohl einige dazu schneller,und vorallem mehr zu trinken als gewollt.ihr wisst wen ich meine :-))
im großen und ganzen kann man sagen, eine recht gelungene veranstaltung die viel positive resonaz erbracht hat und nach einer wiederholung schreit.
da leider unser dealer die fotos noch nicht rüber hat wachsen lassen, werde ich diese nachgereicht.

20081107

THE REMAINS - die karte

So, in 2 Tagen ist es soweit, und wir haben es mittlerweile doch wirklich geschafft, unsere Karte zusammen zu schreiben...
Natürlich werden die ganzen Spirits auch als Longdrinks kredenzt (mit selbst gemachtem Tonic), und es gibt Gerüchte über eine "Welcome-Bowle" hier aber noch die Auflistung der gemixten Liquiditäten: (jeweils 4,-€)

- Caipi Revolution (halt ein wenig anders...)
- Mojito Mulata (dito)
- Vermouth Cocktail
- Rum Old Fashioned
- Emelie Rose (der erste Griff in den Kräutergarten)
- Gin Basil Smash #1 und #2 (der zweite Griff)
- Black Thorn
- Old Tom Gimlet
- Martini Cocktail (in einigen Variationen)
- Beefeater Wet Gimlet
- Pussy Galore (2x für die Mädels)
- White Lady
- Pimm's Cup (Summer - Winter)
- Aviator (aviations brother)

und ein paar ausgewählte Gemeinheiten...
Kommt zahlreich, und denkt dran: BLUE MONDAY!!!

nebenbeschäftigung

Das der tägliche Job hinter einer Bar nicht jedermann in die oberen 10.000 befördert, dürfte jeder irgendwann gemerkt haben, deswegen sind Nebentätigkeiten nicht immer unumgänglich, um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. (man munkelt es gibt andere Wege, aber die führen nicht unbedingt zur Sicherung des Arbeitsplatzes. siehe Frankfurt!)
Als besonderes Beispiel möchte ich hier unseren hochgeschätzten CS anführen, der schon vor längerem einem Designer sein Gesicht lieh, und seitdem aus jedem Männermagazin schaut. Nachvollziehbar, und gut gemacht. Sein neuester Coup will sich mir aber noch nicht ganz erschliessen.
(Einer) Der berühmtesten Barkeeper Deutschlands macht Werbung für Bürostühle? Was ist denn da die Botschaft? Das man in so einem Stuhl besonders gut Barbücher schreiben kann? Wir wissen doch alle, das die besten Rezepte auf fleckigem Papier beim testen an der Bar festgehalten werden, und nur sehr sehr selten im Büro. Ich will CS damit nicht kritisieren. Ich würde auch nicht nein sagen, wenn mir jemand sagt ich soll mich auf seinen Stuhl setzen, mich fotografieren lassen, und die Überweisung kommt.
Aber was soll denn die Message des Herstellers sein? Wenn man den lieben langen Tag an der Bar steht, lässt sich in diesem Stuhl am Abend vortrefflich Geld zählen?
Als Botschafter wären da doch grad in diesen Tagen einige Bankmanager viel besser geeignet. Als Slogan würd ich etwas vorschlagen das vermittelt: "Wer jahrelang überzogene Gehälter kassiert, kann in diesem Stuhl jede Krise bequem aussitzen!"
Das wäre schlüssig.

20081106

hab ich grad in meinen alten sachen gefunden... weil ichs gut finde... hier nochmal für alle:

Hier ist dein Schild
Ich weiss die Frage ist so alt wie die Erfindung des Schildes, aber ich möchte sie noch einmal aufgreifen, da ich das ganze ja in meinem alten Blog bereits geschrieben habe. Wieso bekommt nicht jeder Trottel der auf diesem Planeten spaziert bei den ersten Anzeichen von dämlichen Verhalten ein Schild, oder einen Stempel mit der großen Aufschrift „TROTTEL“. Das würde ein Miteinander leben so viel einfacher machen. Man stelle sich nur einmal ein paar Situationen vor. Man sitzt in geselliger Runde beim essen, es wird Chili serviert, und man ist der Erste der probiert. Sofort fangen die Augen an zu brennen, Schweissperlen stehen einem auf der Stirn, und dein Gegenüber schaut dich an und fragt: „scharf???“ What? Nein, ich bin Spontantranspirateur. Ohne Grund fang ich an zu schwitzen, witzig oder? Ach ja, hier ist dein Schild. Oder man hilft bei einem Umzug von Freunden, die man nicht mag. Damit das ganze schnell vorbei ist, nimmt man so viel auf einmal in die Hand, wie man tragen kann, und keucht treppauf - treppab. Und irgendwann kommt der depperte Nachbar aus der Tür, stellt sich einem in den Weg, und fragt: Zieht hier wer aus??? Natürlich nicht, wir machen uns nur hin und wieder den Spaß, und schauen, ob all das Zeug aus der Wohnung noch in einen Lieferwagen geht. Hier, dein Schild.
Man müsste als Barkeeper jeden Tag dutzende von Schildern verteilen. Und, was studieren Sie? Höh? Ich werd bald 30. ich trage mein Haar kurz, und arbeite Minimum 45h pro Woche. Schonmal dran gedacht, das man das durchaus hauptberuflich machen kann? Schilder gibts beim rausgehen an der Tür.
Besonders witzig die Situation einer Bekannten, die in einem Restaurant eine Umfrage machte zum Thema Service und Gästezufriedenheit. Auf die Frage, ob ein Paar an der Umfrage teilnehmen möchte, kam die Antwort: „Nein, aber wir wissen, das sie einen schrecklichen Job haben!“ Stimmt, Abende mit Menschen wie ihnen, machen das ganze nicht zum reinsten Vergnügen. Aber wenn sie um diesen Umstand wissen, wieso belästigen Sie uns dann trotzdem. Sie könnten uns den schlimmen Abend ersparen, und müssten sich nicht mit dem Gefühl belasten, anderen Menschen bei Ihrem schrecklichen Job zuzusehen. Möchten die anstatt des Fragebogens eventuell eines unserer Schilder mitnehmen???
Studentenparty. Verbindungsmenschen. Die mit der lächerlichen Schärpe und dem noch dümmeren Hut. Es ist gegen 1 Uhr nachts, es gibt Jägermeister umsonst, alles feiert sich die Füße krumm, und dann kommt einer der Scherpenträger: Sorry, wann geht denn die letzte U-Bahn??? Freundchen, dein Zug ist vor Jahren gefahren. Nimm dein Schild, und stell dich hinten an.
Wie man sieht, man müsste sich nicht mehr ärgern über Trottel, würden sie sich nur sofort zu erkennen geben. Man würde nicht mehr verdutzt gucken, sondern sich einfach nur denken: Ach so, ja klar. bist ein Depp, hab ich mit gerechnet.
Oder in Überraschungsmomenten: Tut mir leid hatte das Schild übersehen. Sie haben Recht, eigentlich bin ich Astronaut.
Es könnte alles so einfach sein!

20081023

THE REMAINS

so. es ist ja nicht mehr allzulang hin... daher hier die erste übersicht über die zu vermixenden Spirituosen:

Rum:
Havana (3yo, 7yo, anejo reserva, barrel proof)
ron varadero 5yo
pampero (selection 1938, Aniversario)
Pyrat XO
Ron Diplomatico 12yo
matusalem 10yo
Reviere du Mat Cuvee Special
Blue Bay Bianco
Zacapa 23yo
Bacardi 8yo

Gin:
Boths Old Tom (2x)
Blackwood Vintage 2006 (3x)
Blue Gin
Adler Gin
Hendricks
Haymans Old Tom Gin
Haymans 1820 Gin Liqueur
Old Tom Style Gin 07
TBT Sloeberry Gin 07
Beefeater Wet
Cadenheads Old Raj

Wodka:
Alpha Noble (2x)

Außerdem:
TBT Bitters (einige)
Pechauds Bitters (einer)
Mojito Bitters (homemade)
Antica Formula
Escorial Grün (wehe da bleibt was übrig)
Cachaca Conceicao
Sour Apple
Sour Rhubarb
Wild Strawberry
Green Tea
Blueberry Pomegranate
Pimms No1
Pimms Winter
St Germain
43
Cointreau
Lime Juice
Chambord
Angello Erdbeerlikör
diverse Maraschino

Die vorläufige Karte:
Pina Colada, Wodka Bull und Gin Tonic. der Rest wird pur verköstigt. evtl. Änderungen sind möglich. :-)
Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, das es mehr als eine Veranstaltung dieser Art gibt.

do it yourself...

ruhig wars hier in der ecke der etwas anderen. beide schwer beschäftigt mit der aufgabe des bartendings und das drumrum, wird es nun wieder lebendiger. aber nicht alles ruhte. wie andere münchner kindl verlauten lassen, auf dem wege sind ihren eigenen bitter herzustellen, kann ich sagen; feeeertig!
auch ich habe mir vor geraumer zeit gedanken gemacht zu diesem thema, und da ich ein großer fan von mojito bin, und ihn "etwas anders" trinke, war ich auf der suche nach einem bitter für dieses köstliches kaltgetränk.leider muss ich sagen, hat mir persönlich keines richtig zugesagt, und so machte ich mich auf, einen passenden bitter hervor zu bringen.
mein ziel war es einen erfrischenden bitter herzustellen, der eine leichte süße mitbringt, und die typischen bitteraromen im rucksack hat. also machte ich mir gedanken was wohl gut zusammen passen würde und wie ich dies am besten in ein glas pack.
auf rum, müsste er basieren, da er ja auch in einem rum getränk schwimmen gehen soll. limettenschalen, getrocknete pommeranzenschalen, für die süße vanille und zimt, die üblichen verdächtigen wie galgantwurzel,condurangorinde, sternanis, chinarinde, eukalytusblätter und natürich frische minze.
das ganze dann 2 monate lang schön in die sonne gestellt, habe ich ein recht anständiges ergebnis erhalten. hab ihn natürlich sofort ausprobiert wie er sich mit rum, zucker, limettensaft,und soda verträgt. ich kann sagen, sie haben sich nicht gestritten. ganz im gegenteil, ich war sogar sehr angetan. nun, ich werde ihn wohl bald zum einsatz bringen und bin schon sehr gespannt auf die meinung der anderen.

hier noch mein rezept für den
" Mojito Mulata"

longdrinkglas / rühren

  • saft 1 limette
  • 2 bl rohrzucker
  • frische minze
  • weißer rum ( ich machs mit blue bay )
  • soda
  • mojito bitter

  1. limettensaft mit dem zucker im glas verrühren bis sich der zucker aufgelöst hat
  2. minze dazu und vorsichtig andrücken
  3. eiswürfel dazugeben
  4. rum dazu und umrühren
  5. mit soda aufgießen, und zum schluss einige tropfen bitter on top

20081021

hennessy artists in berlin

Ist zwar schon ne Woche her, aber man kommt halt selten zum schreiben.
Letzten Montag lud die Firma Hennessy also zu einem Mixing Artistry Event nach Berlin ein. Super Geschichte. Flieger, Hotel und Party für lau, und auch noch frei an dem Abend. Es konnte also los gehen. In Berlin angekommen, und die Finessen von Hotelzimmern für Gehbehinderte Menschen kennengelernt, (jetzt weiss ich auch wieso neben dem Klo n Telefon hängt), verfrachtete uns der Shuttle umgehend in die Reingold Bar, die sich als eine der schönsten Bars des Landes betrachten darf. Es folgte eine kleine Einführung in das Thema Cognac im allgemeinen, und Hennessy im speziellen (hatte etwas von Heizdecken und Kaffeefahrt), und dann präsentierten uns David Wiedemann und sein Team noch einige Cocktails die man mit der "kommenden Basisspirituose" so mixen kann, und nach nem kleinen Snack gings wieder ins Hotel. Ein schnelles Bier gegen den groben Durst, kurz frisch gemacht, und schon ging es wieder weiter ins Felix, wo die ca. 60 Bartender Deutschlands mit A-B-C und D Promis aufgefüllt wurden, um eine rauschende Party mit Musik, Essen und Trinken zu erleben. Musik gabs. Und war auch definitiv ein toller Teil des Abends. Getränke gabs auch. Allerdings nicht kontinuierlich, und auch nicht in großer Auswahl. Ein oder zwei Cognac - Cocktails - wunderbar. Den ganzen Abend? Grenzwertig. Dachten sich wohl auch ein paar andere, so dass der Club gegen Mitternacht schon recht überschaubar war. Ach ja. Essen gab es auch. Flying Buffet mit zwölf Gängen. Davon kamen allerdings nur 5 bei mir an (oder waren so "flying", das ich es nicht bemerkt habe). Und ich kann mir nicht helfen, aber alles, was mit Lavendel überaromatisiert wird, hat für mich den Geschmack von Body - Lotion. Aber egal. Der Checkpoint Curry hat uns später dann noch gerettet, und da gabs dann auch das Getränk das unseren "Unterhopfen" beseitigte.
Vor dem Rückflug noch ausgiebig gefrühstückt (wieso hab ich nicht so ein Buffet jeden Morgen in der Küche), und wieder ab in den Flieger.
Fazit: Eine gelungene Idee, die leider halbherzig umgesetzt wurde. Angekündigt als Event für diejenigen, die hinter dem Tresen stehen und den Umsatz fördern sollen, geriet dies zumindest am Abend arg in den Hintergrund. Aber vielleicht bin ich zu verwöhnt von einem anderen Event in den letzten Wochen, wo "the bat" so weit vorgelegt hat, das die Konkurrenz schon einiges aufbieten muss, um mitzuhalten. In Hamburg kam ich mir auch nie vor wie auf ner Kaffeefahrt, aber vielleicht mag ich Hamburg auch einfach lieber als Berlin.

20080926

das liebe trinkgeld

es verstehen die wenigsten, aber für den großteil der in der gastro arbeitenden bevölkerung ist das abendliche trinkgeld nicht ganz unerheblich.
und grundsätzlich gilt bei uns auch die regel, wer gut tippt, kriegt noch was mit auf den weg. Es mag ein oktoberfest-phänomen sein, aber es gibt derzeit nur horrende summen, oder nix. ist ja auch ok. aber keinen cent trinkgeld zu geben, und dann nach einer runde zacapa 23y aufs haus zu fragen grenzt schon an unverschämtheit. und das ein pro-lopf-umsatz von 18,50 uns auch noch nicht umhaut schien dem jungen mann schwer verständlich. hatte er schliesslich die ganze zeche gezahlt. umso witziger, das seine freundin nachher heimlich noch was dagelassen hat, weil ihr die ganze situation sichtlich peinlich war.
allerdings denke ich auch, das man es übertreiben kann mit dem trinkgeld. in der gastro: ja. beim frisör: ok. aber meinem postboten für eine paketlieferung was geben? nur weil ich im 5. OG ohne aufzug wohne? dafür hole ich meine pakete zu oft persönlich beim postamt ab.
und, falls es jemand von euch liest: ihr wiesnbedienungen seid die besten!