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20090428

für löwen wie du und ich

so hieß es in der werbung für heinrich dry gin um 1963. zu glück bin ich löwe, und somit prädestiniert diesen gin mein eigen zu nennen. leider weiß ich nicht viel über dieses erzeugnis aus der likörfabrik berlin, denn es sind fast keine informationen im umlauf. darum, wenn jemand ne info hat, her damit. was ich allerdings weiß ist dass er früher wohl in kombination mit orangensaft empfohlen wurde, und zudem gab es lustige gläser, die man nach "durstgrag" befüllen konnte, wobei wenig mit "für anfänger" und ein volles glas mit " für wilde" bezeichnet wurde. meiner meinung nach sehr gute werbung für die damalige zeit.
bei so vielen löwen, wär er mit sicherheit hier gut aufgehoben.


Nachtrag: ICH WILL SO EIN GLAS !!!

20090413

Osterlikör

Nachdem die Cocktailwelten gestern schon darüber berichteten, bekam ich gestern in der Arbeit auch Lust auf Omas Zaubertrank.
Mangels Vanillezucker musste ich allerdings ein wenig improvisieren, und Kreativität walten lassen. Also schnell 3 Eigelb in nen Topf, 200g Puderzucker dazu, und dann unter den Hamilton gesteckt. gab ne schöne Puderzuckerwolke! Also doch von Hand mixen. Ein Schuss Sahne dazu, und dann überlegen, wie man Vanille und Spaß im Glas dazu bekommt. Korn hatte ich auch keinen. (Herr Schulz, denken sie mal drüber nach) Also einen schönen Schuss dunklen Rum, einen noch schöneren Schuss Absolut Vanilla, und noch ne Runde aromafreien Wodka drauf. Gut schütteln und ein wenig kalt stellen. Und dann seine Gäste zum Osterfest mit einem Gläschen überraschen. Witzigerweise kamen nur "oh, lecker", und nie "igitt Eierlikör". Anscheinend hat jeder also nur gute Erinnerungen an den ersten Versuch von Omas Bestem.
Heut gibt es noch ne Runde... Dann ist erstmal Schluss, bis nächstes Jahr.

20090408

Das erste Mixology - Masterbattle

... und es geht um Tee.
Na hoppala dacht ich heut bei der Lektüre des Mixology Blogs. Zum Thema Tee gleich 9 Kommentare? Schaun mer mal, was da geht. Und ich traute meinen Augen kaum, ich durfte Zeuge vom ersten mir bekannten "Mixology-Master-Battle" zwischen Redakteur und User werden.
Es wurden Handschuhe geworfen, mit Korken geschossen und mit heißem Wasser gekocht.
Werter Leser, es geht um Tee. Nicht um Wodka vs Gin, Whiskey vs Rum... Nein, um Tee.Klar kann man alles was flüssig ist, und Aromen trägt in Cocktails verarbeiten, aber allein der Gedanke, das ich einen Gast sagen höre "Aber wieso kann ich keinen Tee bekommen, wenn ihr den doch auch in Cocktails macht!", verbietet mir allein die Idee, Tee aufzusetzen, und damit zu arbeiten. Mein linkes Auge bekommt schon ein nervöses Zucken, wenn ich gegen Mitternacht nach Latte Macchiato (gern auch Matjschatu) gefragt werde.
Und, egal ob aus der Packung oder frisch gebrüht, ich finde meinen Tee am allerbesten mit einem Schuss Milch, zwei Löffeln Zucker, und den Tee durch heisses Wasser, das mit Druck durch gemahlene, geröstete Kaffeebohnen gepresst wurde ersetzt. Aber bitte nur vor Sonnenuntergang.
Danke

20090327

Wo der Marco auf die Etikette achtet

Gibt es durchaus Dinge, wo ich auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit achte (zum Beispiel rauchen, wenn man mich lässt), so kommt es auch hin und wieder vor, das es gewisse Verhaltensregeln gibt, die er für wichtig hält.
Es war ja schon ein paarmal Thema in anderen Blogs, und ich habe die Aufregung nie so ganz verstanden, aber manche Brand Ambassadors sollten drüber nachdenken, einen Knigge Kurs zu besuchen. Waren meine Erfahrungen bisher meist positiver Natur, wenn ein Abgesandter großer Spirituosenmarken seine Aufwartung machte, kam es diese Woche zu eher unschönem Vorfall:
Ein geschätzter Kollege betritt mit 2 Bekannten unsere bescheidene Bar. Beide Begleiter waren mir bis dahin vollkommen unbekannt. Kurzes Hallo sagen unter Kollegen, dann die Begrüßung des ersten Unbekannten.
- Guten Abend, welches Produkt XY verwendet ihr denn für eueren südamerikanischen Exportschlager?
- Selber Guten Abend, darfs auch was zu trinken sein, oder machen wir nur ein Interview?
- Ja, trinken auch. Aber was benutzt ihr denn?
- Produkt Z, darf ich evtl. einen servieren?
- Nein, ich nehm nen Mojito, egal welcher Rum, aber wieso nehmt ihr denn nicht Produkt Q?
- ....
Auf dem Niveau plätscherte das Gespräch noch ein wenig vor sich hin, und es wurdeauf der anderen Seite der Bar reichlich über Produkt Z gelästert, und im Gegenzug alle Vorteile von Produkt Q in den Himmel gelobt.
Ich zog mich aus der Unterhaltung zurück, und kümmerte mich ein wenig um meinen Nikotinpegel, und achtete bei weiterer Konversation peinlichst darauf, keinerlei Anspielungen auf bestimmte Markenspirituosen zu machen.
Umsomehr überraschte, und begeisterte mich gegen Ende dann der andere Unbekannte, als er mir eröffnete in vergleichbarer Position unterwegs zu sein, und ob er meine Kontaktdaten haben könne, um sich in den folgenden Tagen mal zu melden, und gegenseitige Interessen abzuklopfen.
So geht es dann also auch. Und mit der Hoffnung, das dieses Verhalten Schule macht, verabschiede ich mich ins Wochenende!

Ähnlichkeiten mit realen Personen oder Gegebenheiten sind nicht zufällig.

Gnarf!

Wir wurden angeschwärzt. Und das zu Recht. Beinahe täglich ziehen wir durch die Stadt, und verschleppen unschuldige Passanten in unsere Bar, schliessen Sie dort ein, und qualmen Ihnen die Ohren zu. Nur verständlich also, das eines unserer Opfer sich jetzt bei der Stadtverwaltung beschwert hat. Seit ca. 2 Jahren hält ja das Nichtraucherschutzgesetz uns nun in Atem, und eine Nikotinguerilla wie wir, muss sich da hin und wieder Anfeindungen aussetzen. Manchmal sogar von lieben Personen, die vor kurzem das rauchen aufgegeben haben, und jetzt so tun, als wär es schon immer das schlimmste Verhalten der Welt gewesen.
Aber sei es drum, das kritisieren ist das eine, und sei jedem selbst überlassen. Aber einen Barbetreiber anzuschwärzen, weil dieser seinen Gästen erlaubt in seinen Räumlichkeiten zu rauchen, grenzt schon an einer klitzkleinen Persönlichkeitsstörung. Ab jetzt sind wir also wieder gezwungen, die Namen derer, die wir an die Bar Ketten, und sie zwingen Nikotin einzuatmen, aufzuschreiben. Ab jetzt also wieder eine Liste, das Karl Arsch, Rudi Völler und Sigmund Freud regelmäßig bei uns ein und ausgehen.
Aber ein Ende ist in Sicht. Der Gesetzgeber sagt, wir müssen das nur bis zum 1. August machen. Dann tritt das neue Gesetz in Kraft, und wir können wieder machen was wir wollen.
Mein Wort zum Freitag: Deutschland, deine Exekutive, und die hier lebenden Milimeterficker langweilen mich gehörig.

20090323

OFFTOPIC


Oder, wenn man etwas wieder findet, das man schon lang als verloren geglaubt hat.
Es geht hier nicht im gerührtes oder geschütteltes. Vielmehr darum, wie unglaublich etwas sein kann, von dem man dachte es sei für immer weg.
Wahrscheinlich kennen die meisten Menschen die neue Single. "Schau Schau" von Selig. Super Song, passt in die Zeit, macht Spaß. Ich weiss nicht wie viele von Euch die alten Dinge kennen, aber ich bin mit Ihnen groß geworden, und konnte es kaum glauben, als ich vor einigen Monaten von der Reunion erfuhr. Zu meinem Glück war auch der Vorverkauf der Clubtour schon gestartet, und ich war einer von wenigen hundert Gästen, die sich gestern abend Selig im Münchner Ampere ansehen durften.
War es so, das ich mit dem ersten Album meine ersten Schritte mit ehrlicher Musik gemacht habe, war das zweite für lange, lange Zeit die wohl meistgespielte Scheibe daheim. Das dritte nahm ich dann noch am Rande wahr, und als die Band sich vor knapp 10 Jahren auflöste, hatte auch ich mich schon neuen Musikern gewidmet. Dennoch schaffte es Selig über die Jahre immer wieder in meine Jukebox, und gehört wohl zu dem am regelmäßigsten gespielten Bands bei mir daheim.
Am Freitag kam das neue Album, bei itunes sogar mit einer Videodokumentation "von Selig bis Selig". Sagenhaft. Sowohl die neuen Songs, als auch die Doku, die nochmal ein paar tolle Jahre mit Selig in Erinnerung rief.
Und gestern dann das Konzert. Großartig. Vor nur knapp 300 Zuschauern wurde im restlos ausverkauftem Ampere gespielt. Nur ein paar neue Titel (ich schätze mal, das die anderen live noch nicht so "sitzen"), dafür alle großen Knaller von früher. Und man merkte den Jungs an, das sie wieder Spaß daran haben. Der Bassist konnte sein Grinsen den ganzen Abend nicht ablegen, Jan am Mikro bedankte sich nach jedem Song und hatte sichtlich Vergnügen am Spiel mit dem Publikum. Nachdem die Jungs dann drei mal zurück mussten auf die Bühne verabschiedeten sie sich mit "Wir sind wieder da". Und ich war Selig.
Sollte irgendwer da draussen die Chance haben, die Jungs live zu sehen, lasst es euch nicht entgehen.

Und wenn eine 10jährige Auszeit immer bedeuten würde, das es danach doppelt so gut weiter geht. Dann hätt ich jetzt gern ne Auszeit von Mojito und Caipirinha. :-)

20090226

Wir suchen ein Logo...


Es zieht sich durch alle Blogs... die Logosuche hat begonnen...
bis zum 4 März kann jeder eine Stimme abgeben...
Bitte keine Mehrfachvotings. Kommt eh raus, und die Spaßvögel werden dann mit Stock und Steinen durch die Stadt gejagt...
Wünsch allen ein erfolgreiches Wochenende. Und wer weiss, das jetzt meine Urlaubszeit eigentlich aufgebraucht ist, könnt es hier auch noch ein wenig aktiver zugehen.
Munter bleiben!

ach ja... abgestimmt wird nebenan ->
und ja, die Reihenfolge kann man sich auch ansehen... HIER

edit: Wie vom Herrn Adam vorgeschlagen, vom Herrn Meyer unterstützt, und auch von mir sehr begrüßt, wird die Logofindung wohl verschoben, und in professionelle Hände gegeben. Da ich persönlich keinen Logovorschlag abgegeben habe, und mich bis dato eh zurückgehalten habe mit Beiträgen, sah ich mich auch nicht in der Position, die Vorschläge zu kritisieren. Aber auch ich denke, das für ein solches Projekt, mit der Mixology als Background, ein professionelleres Logo gefunden werden sollte.
Wir sollten uns einfach Drinks und drumherum widmen...
An dieser Stelle schonmal einen allgemeinen Dank an Helmut und Mixology, die sich dann wohl ab jetzt um das Logo kümmern.
Vielleicht sollten die beteiligten Blogger sich jetzt um einen Start kümmern, der dann halt noch ohne Logo von statten geht.

in a bit

20090224

bundaberg ginger beer


so, jetzt habt ihr es geschafft. nachdem mir,auf die frage hin, die ich an anderer stelle getätigt habe, keiner auskunft geben wollte, und / oder nicht konnte, ob jemand dieses ginger beer kennt, hab ich mich selbst darum gekümmert und hab mir einige flaschen ins haus kommen lassen.
ich sage es mal so wie es mir in den sinn gekommen ist als ich die erste flasche aufgemacht hab und es mir die kehle runtergleitete; leck mich am arsch, is das lecker! dacht ich so, bei mir. raus kam ein; hhhmmmmmm, fein. im vergleich zu anderen bekannteren marken ist mir persönlich, dieses am gefälligsten.
es ist ein feinperliges, nicht zu scharfes trübes ginger beer, das meiner meinung nach, den balanceakt zwischen schärfe und geschmack des ingwers gut hinbekommen hat. außerdem finde ich die flasche einfach sensationell. hergestellt in der bundaberg brauerei in bundaberg / australien, wird es seit über 40 jahren im familienbesitz gehalten und recht erfolgreich geführt.
falls jemand in den genuss kommen möchte dieses lecker ginger beer zu probieren, sollte er es nicht verpassen am 15.03.2009 in münchen im padres zu sein, denn dort wird man es sicherlich antreten.
ich freue mich jetzt schon auf lecker moscow mule...

20090206

trink brüderlein trink

ich denke wir sind uns alle einig wenn ich sag; diese umfrage ist nicht wirklich repräsentativ.
dennoch hab ich mir einige gedanken um dieses thema gemacht, und mich selbst gefragt warum ich es als so störend empfinde wenn man hinter der bar trinkt. natürlich ist es richtig wenn einer sagt, dass wenn man cocktails probiert, automatisch alkohol zu sich nimmt. dennoch denke ich dass man diese art von konsum nicht gleichsetzten kann, mit dem konsum den ich meine.
seis drum. wie gesagt, ich machte mir meine gedanken.
also ich wollte, will, und werde nie jemandem sagen wie er zu arbeiten hat.(außer zu meinen jungs)
denn jeder soll es so halten wie er es für richtig hält. ich für meinen teil, arbeite gern mit klarem kopf. denn wenn es irgendwann soweit sein sollte, dass der gast darunter leidet, ist dies in meinen augen nicht mehr akzeptabel. natürlich gibt es tage (danke mike für diesen wundervollen spruch ) an denen man nicht betrunken genug sein kann für die arbeit. aber da muss man halt duch. des lebe isch kei ponnyhof.
in diesem sinne, macht was ihr für richtig haltet, aber macht es richtig

20090128

alkohol am arbeitsplatz


ist für uns so notwendig wie diejenigen die ihn kaufen und konsumieren um uns am leben zu halten. doch gehört derjenige, der hinter der bar arbeitet, auch dazu? ist es ok wenn der bartender mit seinen gästen trinkt? ich für meinen teil sage ja, zu deutschem wasser, und nein zum alkohol während der arbeit. und so selbstverständlich wie es klingen mag, so oft seh ich immer wieder trinkende kollegen. meiner ansicht nach sollte so was nicht sein. eines der ersten dinge die ich gelernt hab, was man hinter der bar nicht machen soll, war;

  • rauchen
  • trinken
  • essen
  • alkohol konsumieren
und ich halte mich heute noch daran. trotzdem werde ich immer wieder mit der ( so scheint es mir ) realität konfrontiert und beobachte das überall getrunken wird. egal wo ich hinsehe, überall trinken sie. im netten restaurant nebenan, im urlaubsort an der hotelbar, oder in der lieblingsbar. nun weiß ich nicht ob ich das so engstirnig sehe, und allein mit meiner meinung dasteh, oder ob es noch anderer gibt, und meine meinung teilen. ich will damit nicht sagen dass es schlimm ist mal mit einem gast, weil er einen eingeladen hat, anzustoßen, oder an silvester mit den kollegen anzustoßen. nein, ich mein, so selbstverständlich wie meinereins sein wasser trinkt, trinken andere ihr bier, oder ihren longdrink. und so was will und kann ich nicht verstehen. einerseits unterstützt das das bild das viele von unserem berufsstand haben, und andererseits, das meines erachtens nach schlimmere, befinden wir uns doch in der arbeit. und ich denke nicht dass es selbstverständlcih ist wärend der arbeit zu trinken.
warum ich das so schrecklich find? nun, ich bin ein produkt meiner erziehung und hab auch meine prinzipien nach denen ich so durchs leben schlender, und kein alkohol wärend der arbeit gehört nun mal dazu. wobei ich mich auch nicht so arg gestört fühlen würde, wenn sie es nicht mit so einer offensichtlichen wurschtigkeit vor den gästen trinken würden. ich will damit aber nicht sagen dass ein bartender der heimlich trinkt, es besser macht.
mich würde euere meinung dazu sehr interessieren ?

20090127

„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will.“


und darum, liebe leute, kauft bitte immer dort euren sprit ein wo ihr es für richtig haltet.
helmut adam beschäftigte sich seit geraumer zeit mit der thematik, ob und wie und wann man im ausland spirituosen kaufen kann, und was da der liebe zoll zu sagt. und hier hat er nun eine sehr aufschlussreiche antwort für uns alle.

20090116

GSA blog-aktion

"Es ist soweit! Nach einer Warmlaufphase, in der unsere Community eine Vielzahl guter Vorschläge erarbeitet hat, geht es nun zur Abstimmung.
Wie soll die monatliche Blogaktion der deutschsprachigen Bar-,Cocktail und Spirituosen-Blogs heißen?
An der Abstimmung könnt Ihr überall teilnehmen, wo Ihr das Abstimmungs-Widget auf einem Blog findet. Die Stimmen werden automatisch zentral zusammengeführt und ausgewertet.
Abstimmen kann und soll man nur einmal!
Das Abstimmungsprogramm registriert zu diesem Zweck Eure IP-Adresse.
Mit Hilfe Eurer Iphones oder Blackberrys zu multiplen Persönlichkeiten zu avancieren, ist nicht in Eurem (gesundheitlichen) Interesse! ;)
Die Abstimmung endet am 21.1.2008 um Mitternacht. Viel Spaß beim Abstimmen!"

20081229

trend 2009, eis - die neuen blumen


wen man einer frau imponieren wollte, so schenkte man ihr blumen. so zu meiner zeit. doch hab ich es tatsächlich verschlafen, den neuen trend. direkt vor meiner nase, und doch vorbeigehuscht. wenn man heutzutage eine dame einlädt, so gibt man ihr weder blumen, noch einen drink aus. nein, man lässt ihr eis zukommen. aber nicht irgendein eis! nein nein! es muss schon was besonderes sein, schoko und vanille, oder wahlnuss und ähnliches. wichtig ist dabei natürlich dass die zwei auserwählten sorten ( denn es müssen zwei sein ) gut zueinander passen.
so passiert an einem sonntag abend in meiner arbeitsstätte. eine etwas seltsamer junger mann, hat reihenweise die damen am tresen zu einem eis eingelalden. und entgegengesetzt der erwartung an die damen sie würden freundlich, aber bestimmt ablehnen, freuten sich diese, und nahmen die einladung dankend an.
also jetzt versteh ich warum manche einfach keinen punkt landen bei frauen. kein eis, keine competition.
ich sehe vor meinem geistigen auge schon wohin das führt;
reihenweise neue eis - bars werden eröffnen, unternehmen, wie eisrop und eisoport werden aus dem boden sprießen, und das gastronomische nachtleben revolutionieren, um sich ein stück vom kuchen unter den nagel zu reißen.
magazine mit haufenweise rätzeln und gewinnspielen rund ums eis, und horoskope die einem verraten ob man eher ein macadamianuss, oder ein erdbeer typ ist.
und irgendwann, in ferner zukunft, werden wir folgenden satz so selbstverständlich von uns geben wie wir heutzutage eine bestellung am mc schalter :
weißt du, zu meiner zeit hat man sich zu besonderen anlässen wenigstens noch ne schöne portion eis geschenkt.
ich würd sagen, 2009 und seine trends kann kommen, ich bin bereit.

20081226

fröhliche weihnachten mit der weihnachtsgeschichte der sun


heute habe ich zum wiederholten male eine sehr rührende geschichte gehört die ich gern nochmal aufgreifen würde um sie mit euch zu teilen. zugleich wünsch ich allen eine gesegnete und schöne weihnachtszeit, viel glück, gesundheit und freude im herzen.

-euer karpatendimi-

und hier ist die geschichte :


Der Brief der kleinen Virginia

Vor über 100 Jahren schrieb die achtjährige Virginia O'Hanlon aus New York an die Tageszeitung "Sun" folgenden Brief:

Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der "Sun" steht, ist immer wahr. Bitte, sagen sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?

Die Sache war dem Chefredakteur Francis P. Church so wichtig, dass er selbst antwortete, und zwar auf der Titelseite der „Sun“:

Liebe Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur, was sie sehen. Sie glauben, daß es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze
Wahrheit zu erfassen und zu begreifen. Ja, Viriginia, es gibt einen
Weihnachtsmann.

Es gibt ihn so gewiß wie Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie, gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht der Kindheit,
das die Welt ausstrahlt, müßte verlöschen.
Es gibt einen Weihnachtsmann.
Sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiß, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht - was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die
Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie.

All die Wunder zu denken, geschweige sie zu sehen, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst. Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen.

Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal alle Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein. "Ist das denn auch wahr?" kannst Du fragen.
Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist beständiger. Der Weihnachstmann lebt, und ewig wird er leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er dasein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.

Frohe Weihnacht, Virginia.

Dein Francis P. Church


Der Briefwechsel zwischen Virginia O'Hanlon und Francis P. Church stammt aus
dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes Jahrhundert bis zur Einstellung der
"Sun" 1950 alle Jahre zur Weihnachtszeit auf der Titelseite abgedruckt

20081217

soll ich lachen, oder weinen ?


ich liebe mojito! das ist für die meisten hier kein geheimniss. und dass ich ihn etwas anders genieße, dürften auch schon einige wissen, doch als ich die weiten des internet durchsuchte, genau zu diesem thema, bin ich auf diesen amüsanten artikel gestoßen. aber bitte überzeugt euch selbst. die passage in gelb ist nicht der einzige part wo ich mit dem kopf schütteln musste. . . viel spaß damit.

20081215

an jedem verdammten sonntag. . .

ich hasse sonntage!das mal als erstes. ich weiß ja nicht wie es euch da draußen geht, aber bei mir ist es so, und ich sehe auch keine besserung in sicht.
das hat zum einen damit zu tun dass ich streng evangelisch erzogen worden bin, und ich deshalb eigentlich zuhause sein sollte anstatt in der arbeit, und zum anderen weil ich das gefühl hab die menschen mutieren an sonntagen zu höchst seltsamen, unfreundlichen, und durchgedrehten wesen. ich weiß nicht woran es liegt, aber viele dieser wesen scheinen alle aus der gleichen region zu kommen.woran ich das merk? na is doch klar, an der begrüßung;
-schönen guten abend ( ich )
-bier! ( der gast )
ich bin ja nett und versuch mein glück erneut. kann ja sein dass er mich einfach nicht verstanden hat.
-schönen guten abend ( ich )
-bier! ( der gast ) schon leicht irritiert. weil er wohl denkt, ich hab ihn nicht verstanden
da ich aber ein sehr geduldiger mensch bin, und auf besserung hoffe, wiederhol ich mich nochmal
-schönen guten abend ( ich )
-EIN BIER! ( der gast, in einem leicht gereizten tonfall )
und jetzt kommen wir zur königsdisziplin. entweder man zieht den schwanz ein, und bringt einfach sein bier, und lässt den guten mann denken man sei einfach nur zu blöd gewesen seine bestellung entgegen zu nehmen, oder man ziehts durch und glaubt an das gute in dem gegenüber.
-schönen guten abend ( ich, mittlerweile nur noch mit einem aufgesetzten lächeln )
und siehe da:
-oh, guten abend, entschuldigug. ich hätte gern ein bier bitte.( der gast )
- sehr gern (ich, wieder mit einem natürlichem lächeln )
nach ewigen malen einer solchen konversation, hab ich nun die lösung für dieses problem. es ist so einfach dass ich mich ärger dass mir das nicht früher eingefallen ist.
es ist ein 3 punkte plan, der ausgearbeitet wie folgt aussieht:
  1. weltmacht übernehmen
  2. alle radio und fernsehstationen an mich reißen
  3. 24 std am tag, in allen sprachen, in allen ländern verhatensregeln für gäste senden
genial oder?

doch was wäre wenn. . .
wenn diese läute nicht mehr meinen tresen besuchen würden.
wenn keiner mehr um hab zwölf uhr abend mit einer riesen flieger sonnenbrille auftaucht, sich gäste hinter vorhängen verstecken, zwei wildfremde gleichzeitig an einer frau rummachen, um die wette pfeifen mit imaginären freunden, sich inerhalb von 20 min eine halbe flasche wodka und 4 bier reinhauen und sich wundern warum man denn betrunken sei.
was wäre wenn. . .
LANGWEILIG wär es. und doch manchmal wünschenswert.
und wo wir uns grad in der weihnachtszeit befinden werd ich das wohl auch auf meinem wunschzettel vermerken.
naben all den alltäglichen sachen wie auto, haus und boot, wird ganz groß stehen:
PROFESSIONELLE GÄSTE.

20081120

just a story...

eine wundervolle frau kommt auf mich zu und betrachtet mich und meine kollegen, wie ich so da stehe, in unserem regal und nur auf den einen, aber alles entscheidenden augenblick warte.
werden wir mitgenommen? von den anderen getrennt? hoffentlich nimmt mich jemand mit der mich zu schätzen weiß. so denke ich. denn wir alle, haben eine lange reise hinter uns. auserwählt aus adams - gärten in indien und brasilien machten wir uns auf den weg mit anderen unserer gatung erhitzt und verarbeitet zu werden um in den genuss zu kommen in dieses ach so wunderbar grüne kleid zu schlüpfen, um eines tages einen menschen glücklich zu machen.
oh gott, sie sieht mich an, genau mich. ihre hand wandert langsam aber ziehlsicher in meine richtung, und ergreift meinen hals. sie drückt zu, so fest dass ich es kaum zu glauben vermag dass sie mich schätzen wird. doch ich hoffe.
sollte er das gewesen sein?
ja, da war er, der augenblick. und weil es noch nicht schön genug war, nimmt sie mich, und meinen nachbarn mit. super, ich komm hier weg und darf einen freund mitnehmen. besser gehts nicht.so dachte ich....
doch lässt sich mich rüpelhaft in einer papiertüte verschwinden, als ob sie nicht wüsste was sie an mir hat. einige kilometer weiter werden ich und mein begleiter in einen koffer gelegt und bleiben dort für einige tage liegen. super.
da war ich nun, ich besonderheit, ich erlesenes gesöff ich eingebildeter trottel ich.
in der dunkelheit des gegebenen augenblicks, mache ich mir natürlich gedanken.
schön, das ganze leben darauf gewartet einen menschen glücklich zu machen, durch mein einfaches da-sein und duch die besonderheit, die mir dieses kleid verleiht, schmeisst mich so eine dahergelaufene einfach in einen koffer und lässt mich dort in der dunkelheit warten. warten, auf jemanden der mich wohl als present zu bekommen vermag und mich mit würde und ehrenvoll behandelt. ja genau.
wohl eher einer der mich einen augenblick lang anlächelt, und sich bedankt, für das "nette mitbringsel".
darauf läuft es also hinaus.
mein leben als einzigartige frucht begonnen, jahre lang in regalen im grünen gewand verbracht, ende ich als trophäe aus fernen landen bei irgendeinem heinz.
doch so sollte es nicht kommen.
nach einer anstrengenden reise mit mehrstündiger verspätung, unzähligen unangenehmen nachbarn, wie macaroni, peanut butter und oreos. gelangte ich wieder an das licht des lebens.
überaschender weise blicken mich zwei funkelde augen an. die, zu diesen augen dazugehörigen händen nehmen mich sogleich in empfang. doch sie fassten mich anders an als die frau.
mit respekt, ja, fast schon leidenschafftlich hält er mich in den händen und sieht mich an. seine hände gleiten sanft über meine konturen hinweg und berühren dabei jede meiner ecken und kanten, und will damit sagen;
ja, du hast dein ziel erreicht. du machst mich glücklich.
wilkommen tanqueray rangpur.


ein großes dankeschön an die frau die dies mögich gemacht hat.

20081107

nebenbeschäftigung

Das der tägliche Job hinter einer Bar nicht jedermann in die oberen 10.000 befördert, dürfte jeder irgendwann gemerkt haben, deswegen sind Nebentätigkeiten nicht immer unumgänglich, um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. (man munkelt es gibt andere Wege, aber die führen nicht unbedingt zur Sicherung des Arbeitsplatzes. siehe Frankfurt!)
Als besonderes Beispiel möchte ich hier unseren hochgeschätzten CS anführen, der schon vor längerem einem Designer sein Gesicht lieh, und seitdem aus jedem Männermagazin schaut. Nachvollziehbar, und gut gemacht. Sein neuester Coup will sich mir aber noch nicht ganz erschliessen.
(Einer) Der berühmtesten Barkeeper Deutschlands macht Werbung für Bürostühle? Was ist denn da die Botschaft? Das man in so einem Stuhl besonders gut Barbücher schreiben kann? Wir wissen doch alle, das die besten Rezepte auf fleckigem Papier beim testen an der Bar festgehalten werden, und nur sehr sehr selten im Büro. Ich will CS damit nicht kritisieren. Ich würde auch nicht nein sagen, wenn mir jemand sagt ich soll mich auf seinen Stuhl setzen, mich fotografieren lassen, und die Überweisung kommt.
Aber was soll denn die Message des Herstellers sein? Wenn man den lieben langen Tag an der Bar steht, lässt sich in diesem Stuhl am Abend vortrefflich Geld zählen?
Als Botschafter wären da doch grad in diesen Tagen einige Bankmanager viel besser geeignet. Als Slogan würd ich etwas vorschlagen das vermittelt: "Wer jahrelang überzogene Gehälter kassiert, kann in diesem Stuhl jede Krise bequem aussitzen!"
Das wäre schlüssig.

20081106

hab ich grad in meinen alten sachen gefunden... weil ichs gut finde... hier nochmal für alle:

Hier ist dein Schild
Ich weiss die Frage ist so alt wie die Erfindung des Schildes, aber ich möchte sie noch einmal aufgreifen, da ich das ganze ja in meinem alten Blog bereits geschrieben habe. Wieso bekommt nicht jeder Trottel der auf diesem Planeten spaziert bei den ersten Anzeichen von dämlichen Verhalten ein Schild, oder einen Stempel mit der großen Aufschrift „TROTTEL“. Das würde ein Miteinander leben so viel einfacher machen. Man stelle sich nur einmal ein paar Situationen vor. Man sitzt in geselliger Runde beim essen, es wird Chili serviert, und man ist der Erste der probiert. Sofort fangen die Augen an zu brennen, Schweissperlen stehen einem auf der Stirn, und dein Gegenüber schaut dich an und fragt: „scharf???“ What? Nein, ich bin Spontantranspirateur. Ohne Grund fang ich an zu schwitzen, witzig oder? Ach ja, hier ist dein Schild. Oder man hilft bei einem Umzug von Freunden, die man nicht mag. Damit das ganze schnell vorbei ist, nimmt man so viel auf einmal in die Hand, wie man tragen kann, und keucht treppauf - treppab. Und irgendwann kommt der depperte Nachbar aus der Tür, stellt sich einem in den Weg, und fragt: Zieht hier wer aus??? Natürlich nicht, wir machen uns nur hin und wieder den Spaß, und schauen, ob all das Zeug aus der Wohnung noch in einen Lieferwagen geht. Hier, dein Schild.
Man müsste als Barkeeper jeden Tag dutzende von Schildern verteilen. Und, was studieren Sie? Höh? Ich werd bald 30. ich trage mein Haar kurz, und arbeite Minimum 45h pro Woche. Schonmal dran gedacht, das man das durchaus hauptberuflich machen kann? Schilder gibts beim rausgehen an der Tür.
Besonders witzig die Situation einer Bekannten, die in einem Restaurant eine Umfrage machte zum Thema Service und Gästezufriedenheit. Auf die Frage, ob ein Paar an der Umfrage teilnehmen möchte, kam die Antwort: „Nein, aber wir wissen, das sie einen schrecklichen Job haben!“ Stimmt, Abende mit Menschen wie ihnen, machen das ganze nicht zum reinsten Vergnügen. Aber wenn sie um diesen Umstand wissen, wieso belästigen Sie uns dann trotzdem. Sie könnten uns den schlimmen Abend ersparen, und müssten sich nicht mit dem Gefühl belasten, anderen Menschen bei Ihrem schrecklichen Job zuzusehen. Möchten die anstatt des Fragebogens eventuell eines unserer Schilder mitnehmen???
Studentenparty. Verbindungsmenschen. Die mit der lächerlichen Schärpe und dem noch dümmeren Hut. Es ist gegen 1 Uhr nachts, es gibt Jägermeister umsonst, alles feiert sich die Füße krumm, und dann kommt einer der Scherpenträger: Sorry, wann geht denn die letzte U-Bahn??? Freundchen, dein Zug ist vor Jahren gefahren. Nimm dein Schild, und stell dich hinten an.
Wie man sieht, man müsste sich nicht mehr ärgern über Trottel, würden sie sich nur sofort zu erkennen geben. Man würde nicht mehr verdutzt gucken, sondern sich einfach nur denken: Ach so, ja klar. bist ein Depp, hab ich mit gerechnet.
Oder in Überraschungsmomenten: Tut mir leid hatte das Schild übersehen. Sie haben Recht, eigentlich bin ich Astronaut.
Es könnte alles so einfach sein!

20080926

das liebe trinkgeld

es verstehen die wenigsten, aber für den großteil der in der gastro arbeitenden bevölkerung ist das abendliche trinkgeld nicht ganz unerheblich.
und grundsätzlich gilt bei uns auch die regel, wer gut tippt, kriegt noch was mit auf den weg. Es mag ein oktoberfest-phänomen sein, aber es gibt derzeit nur horrende summen, oder nix. ist ja auch ok. aber keinen cent trinkgeld zu geben, und dann nach einer runde zacapa 23y aufs haus zu fragen grenzt schon an unverschämtheit. und das ein pro-lopf-umsatz von 18,50 uns auch noch nicht umhaut schien dem jungen mann schwer verständlich. hatte er schliesslich die ganze zeche gezahlt. umso witziger, das seine freundin nachher heimlich noch was dagelassen hat, weil ihr die ganze situation sichtlich peinlich war.
allerdings denke ich auch, das man es übertreiben kann mit dem trinkgeld. in der gastro: ja. beim frisör: ok. aber meinem postboten für eine paketlieferung was geben? nur weil ich im 5. OG ohne aufzug wohne? dafür hole ich meine pakete zu oft persönlich beim postamt ab.
und, falls es jemand von euch liest: ihr wiesnbedienungen seid die besten!